Wir schaffen den Übergang in ein neues Zeitalter der physikalischen Sicherheit — mit Technik, die den Menschen erkennt, ohne ihn zu berühren.

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Woher wir kommen

iCOGNIZE wurde 2007 gegründet, mit einem Zweck, der so schon im Handelsregister steht: Systeme zur visuellen Erkennung von Objekten. Am Anfang stand die digitale Bild- und Videodatenverarbeitung in Echtzeit — die Frage, wie eine Maschine erkennt, was sie sieht, und zwar in dem Moment, in dem sie es sieht.

Aus dieser Frage wurde eine Antwort auf eine andere: wie sich ein Mensch ausweisen kann, ohne etwas bei sich zu tragen, das er verlieren oder weitergeben kann. Seit 2012 sitzt das Unternehmen in Dietzenbach.

Die Hand als Schlüssel

Unsere Scanner lesen die Venenstruktur der Handfläche — berührungslos, in dem Moment, in dem jemand die Hand über das Gerät hält. Das Muster liegt unter der Haut. Es lässt sich nicht ablegen wie ein Ausweis, nicht weitergeben wie eine Nummer und nicht von einer Oberfläche abnehmen wie ein Fingerabdruck.

Grundlage ist die PalmSecure-Technologie von Fujitsu, eines der sichersten biometrischen Verfahren, das heute verfügbar ist, und nach BSI-Vorgaben zertifiziert. Wie die biometrischen Daten dabei gespeichert werden, ist eine eigene Frage — auf sie haben wir 2021 ein Verfahren zum Patent angemeldet, das die Vorlage teilt und den verbleibenden Teil damit wertlos macht.

Was wir bauen

Die ScanVein-Reihe deckt den Innenbereich bis zur wetterfesten Außenmontage ab: Design passt in eine handelsübliche Unterputzdose, Compact lässt sich unter oder auf Putz setzen, drinnen wie draußen, und Rugged ist eine robuste Ausführung aus V4A-Edelstahl für den Außeneinsatz bis hin zur Seeluft.

Dazu kommen der iC-Reader für Karte, NFC und QR-Code, Controller und mit PLEXUS die Software, die Rechte vergibt, Türen steuert und Zutritte nachvollziehbar macht. Entwickelt und gefertigt in Deutschland.

Die Gründer

Dr. rer. nat. Alexander W. Lenhardt hat iCOGNIZE gegründet und führt das Unternehmen seither. Von ihm stammt die Ausrichtung auf Echtzeit-Bildverarbeitung, aus der die Handvenenerkennung hervorgegangen ist.

Helmut Wörner gründete 1980 in Dietzenbach die Controlware und baute daraus über vier Jahrzehnte eine Unternehmensgruppe. Er hat iCOGNIZE mitgegründet und den Weg des Unternehmens begleitet. Helmut Wörner starb am 5. April 2023 im Alter von 81 Jahren.

Meilensteine

  • 2007Gründung; Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main.
  • 2010Umzug nach Dreieich.
  • 2011Das erste Projekt: Absicherung des Rechenzentrums der Deutschen Bundesbank mit Lösungen von iCOGNIZE.
  • 2011Der Schweizer Türenbauer Frank Türen AG und iCOGNIZE vereinbaren eine Partnerschaft.
  • 2012Sitz in Dietzenbach, Justus-von-Liebig-Straße 9.
  • 2018Die Controlware Holding übernimmt die Anteile von Helmut Wörner und steigt als Gesellschafterin ein.
  • 2018Förderung der LOEWE-Förderlinie 3 für BioBiDa — Biometrie und Big Data: effiziente multibiometrische Identifizierung in Large-Scale-Datenbanken, gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt (Prof. Dr. Christoph Busch) und dem Bundeskriminalamt.
  • 2018Die Wortmarke ICOGNIZE wird eingetragen.
  • 2019Dr. Alexander W. Lenhardt überführt seine Anteile in die ALENcor Holding GmbH.
  • 2019Der Berliner Hauptstadtflughafen wird mit Handvenenbiometrie von iCOGNIZE ausgerüstet.
  • 2020ScanVein Compact wird vorgestellt — eines der kleinsten professionellen Systeme zur Handvenenerkennung.
  • 2021Wachstumsfinanzierung in Millionenhöhe; neue Gesellschafter kommen hinzu.
  • 2021ZIM-Förderung gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt (Prof. Dr. Christoph Busch) für eine eigene Lösung zur multimodalen biometrischen Erkennung.
  • 2021Gemeinsam mit Bosch rüstet iCOGNIZE den Prime Tower in Zürich vollständig mit Handvenenbiometrie aus.
  • 2021iCOGNIZE wird Legic-Partner.
  • 2021Patentanmeldung auf das Split-Template-Verfahren zur Sicherung biometrischer Daten.
  • 2023iCOGNIZE wird Partner im Bosch-Projekt SASAM.
  • 2024iCOGNIZE und die b2 Business Solutions GmbH aus Braunschweig einigen sich auf eine umfassende Kooperation.
  • 2026Vorstellung des neuen Portfolios.

Was noch kommt

Bisher war iCOGNIZE ein Spezialist: ein Verfahren, sehr gut beherrscht. Der nächste Schritt ist die Breite — vom einzelnen Gerät zum vollständigen Anbieter für die physikalische Sicherheit. Leser, Controller und Software sollen aus einer Hand kommen und ohne Übersetzungsarbeit zusammenpassen, gleich ob am Werkstor, an der Bürotür oder am Serverschrank.

Dazu kommt das industrielle Internet der Dinge. Eine Tür, die weiß, wer vor ihr steht, ist bereits ein Gerät im Netz — von dort ist es nicht weit zu Schränken, Maschinen und Anlagen, die dieselbe Frage stellen. Wir bauen die Plattform deshalb offen: Identität, Zutritt und Gerät sollen dieselbe Sprache sprechen, statt über Umwege miteinander zu reden.

Das neue Portfolio stellen wir 2026 vor.

Wo wir sind

Der Sitz ist Dietzenbach bei Frankfurt am Main. Welches System zu einem Standort passt, hängt an dessen Bedingungen — daran, wie viele Türen zu sichern sind, was draußen liegt und was drinnen, und was bereits vorhanden ist. Das klären wir am liebsten im Gespräch.

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