Sieben Schritte von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb. Sie können bei jedem einsteigen — und bei jedem aufhören.
Kontakt aufnehmen Zurück zur Übersicht
Beratung
Am Anfang steht eine einzige Frage: Wer soll wann durch welche Tür — und wer nicht. Wir nehmen Ihre Schutzzonen auf, ordnen sie nach Schutzbedarf und sagen offen, wo ein Ausweis genügt und wo nur ein biometrisches Merkmal trägt, das sich nicht verleihen, verlieren oder nachmachen lässt. Betreiber kritischer Infrastrukturen bekommen die Zuordnung gleich in der Sprache, in der sie später berichten müssen: Schutzziele nach KRITIS, Pflichten aus NIS2, Nachweisbarkeit. Am Ende steht keine Bestellliste, sondern eine Grundlage, auf der Sie entscheiden können.
Planung
Aus dem Konzept wird ein Plan: Leserpositionen, Vereinzelung und Schleusen, Zonen, Leitungswege, Schnittstellen zu dem, was bei Ihnen schon läuft. Biometrie setzen wir dort, wo sie gebraucht wird — an der Außenhaut, vor dem Rechenzentrum, am Labor- oder Waffenraum — und dort jeweils mit der Rückfallebene, die der Betrieb braucht. Geplant wird auf Erweiterbarkeit und auf Nachweisbarkeit: Wer wann wo war, muss sich später belegen lassen, ohne dass dafür mehr personenbezogene Daten anfallen als nötig.
Installation
Wir montieren, verkabeln und nehmen in Betrieb — im laufenden Haus, und außerhalb Ihrer Zeiten, wenn es nicht anders geht. Jede Tür wird einzeln geprüft und übergeben, jeder Leser vor Ort eingelernt, jede Schnittstelle gegen die Vorgabe abgenommen. Was eingebaut wurde, wie es eingestellt ist und welche Fassung der Firmware läuft, steht danach schriftlich fest — samt der Stückliste, die Sie für Ihre Nachweise und für die Software-Stückliste nach dem Cyber Resilience Act ohnehin brauchen.
Schulung
Eine Anlage ist so gut wie die Menschen, die sie bedienen. Wir schulen Ihre Administratoren an der eigenen Installation statt an Folien: Rollen und Rechtevergabe, Vier-Augen-Prinzip, Alltag, Störungsfälle, Verhalten im Notfall. Auf Wunsch auch die Nutzer, damit die Hand beim ersten Mal richtig liegt — über die Akzeptanz eines biometrischen Systems entscheidet die Erfassung an der Tür mehr als jedes Datenblatt. Dazu gehört auch, was biometrische Daten sind und was mit ihnen geschieht.
Auftragsentwicklung
Wo der Standard nicht reicht, entwickeln wir: Leser, Sensorik, Protokollanbindungen, Firmware, Auswertung. Von der Leiterplatte bis zur Software aus einer Hand — mit signierten Ständen, gesicherter Aktualisierung und dokumentierter Lieferkette, also genau den Punkten, an denen der Cyber Resilience Act künftig Hersteller misst. Und so dokumentiert, dass Sie das Ergebnis auch ohne uns betreiben können.
Betrieb
Mit der Übergabe hört es nicht auf. Wir halten die Anlage aktuell, spielen Sicherheitsaktualisierungen ein, sehen uns Zustände und Protokolle an und sind erreichbar, wenn eine Tür nicht tut, was sie soll. Für Betreiber mit Meldepflichten heißt das auch: belastbare Protokolle, klare Zuständigkeiten und Fristen, die zu NIS2 passen. Wartung planbar, Störung kurzfristig.
Dokumentation
Was gebaut wurde, muss auch ohne uns nachvollziehbar bleiben. Zur Übergabe gehört die vollständige Anlagendokumentation: Bestandspläne, Leserpositionen und Zonen, Parametrierung, Schnittstellenbeschreibungen, Firmware- und Softwarestände samt Stückliste. Dazu die Nachweise, die Betreiber kritischer Infrastrukturen bei Prüfung und Meldung brauchen — Abnahmeprotokolle, Änderungsstände, Zuständigkeiten. Gepflegt wird sie weiter, nicht einmal geschrieben.